Unberechenbare Umwelt: Zum Umgang mit Unsicherheit und by Roderich von Detten, Fenn Faber, Martin Bemmann

By Roderich von Detten, Fenn Faber, Martin Bemmann

Nicht erst in Zeiten raschen Wandels der natürlichen Lebensbedingungen, der allgemein als krisenhaft empfunden wird, wird Zukunft zum challenge: Menschliches Handeln im Umgang mit natürlichen Ökosystemen wird spätestens seit der Moderne unter dem Aspekt von zahlreichen Unsicherheiten und Risiken gesehen. Die Häufigkeit und Dringlichkeit, mit der Begriffe wie „Nachhaltigkeit“ oder „Zukunftsfähigkeit“ in gesellschaftlichen Debatten verwendet werden, markiert offenbar die Sehnsucht danach, über verlässliche Handlungsvorgaben und Richtlinien im Umgang mit natürlichen Ressourcen zu verfügen, die Umweltprobleme und -risiken verhindern bzw. reduzieren helfen. In diesem Sammelband wird die Frage untersucht, wie damit in konkreten Entscheidungszusammenhängen umgegangen wird.

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Hierzu auch Hanewinkel et al. 2009), können eine Vielzahl von Variablen verarbeiten und liefern eindeutige Lösungen in Form von Wahrscheinlichkeiten oder Risikoklassen, während einfache geometrische Klimahüllen mit mehreren erklärenden Variablen schwierig zu entwickeln sind. Darüber hinaus bieten statistische Modelle die Möglichkeit, quantitative Kriterien wie AIC (Akaike’s Information Criterion) oder BIC (Bayesian Information Criterion) (Schwarz 1978) oder Devianz zu verwenden, die es ermöglichen, die Qualität der Parameterselektion sowie die Modellgüte zu beurteilen.

Zwierlein 2011. Franz Mauelshagen sei für eine genaue Lektüre gedankt. Eisenstein 1979, später die Kurzfassung 1986; stark rezipiert bei Luhmann 1980-1995 und in späteren Werken, Giesecke 1994. Vgl. ‘ (2002). /Stagl/Rose 1994; Desan 2002; Frängsmyr et al. 1990; Heilbron 1993. R. von Detten et al. ”3 Immerhin aber besann sich die Risikosoziologie immer wieder einmal darauf, dass das Leitkonzept ihrer Bindestrich-Soziologie – sieht man von etymologischen Ursprüngen im Arabischen ab – seine Wurzeln im spätmittelalterlichen bzw.

Entscheidungen, die bei der Pflanzung getroffen werden, wirken damit länger, als die Modelle Projektionen liefern. Damit wird die Unsicherheit im letzten Teil der Produktionszeiträume nicht mehr berücksichtigt. Bei der konkreten Wahl der Klimaszenarien spielen sowohl die individuelle Einstellung zu Risiko als auch politische Überlegungen eine Rolle. Die Wahl der Variante „Mittelweg“ (in Abbildung 4 – am ehesten das Szenario B2) nutzt die Idee des Entscheidungsraumes, legt sich aber auf eine spezifische Temperaturkurve, die in etwa in der Mitte des Raumes liegt, fest.

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