Trends im Umweltbewusstsein: Umweltgerechtigkeit, by Udo Kuckartz

By Udo Kuckartz

Die Umweltkatastrophen des Jahres 2005 haben deutlich vor Augen geführt, dass das Thema "Umweltschutz", insbesondere "Klimaschutz", aktueller denn je ist. Das Buch beleuchtet die aktuellen developments im Umweltbewusstsein, untersucht Einflussfaktoren und fragt nach der Bereitschaft der Bevölkerung, sich für eine nachhaltige Umweltpolitik zu engagieren. Schwerpunkt der Studie ist eine kritische Sicht auf die heutigen Vorstellungen von Lebensqualität. was once macht in Deutschland Lebensqualität aus? Wie möchte guy leben und wohnen? In welchem Spannungsverhältnis stehen diese Vorstellungen zum Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung?

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Psychosocial Studies: An Introduction

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The Making of Masculinities: The New Men’s Studies

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Die „unberechenbare Natur“ Wenn man Eingriffe in die Natur vornimmt, weiß man nicht, ob das gute oder schlechte Folgen haben wird. Es ist nicht vorhersehbar, wie sich der Ball bewegen wird. 32 Umweltbewusstsein und Umweltverhalten heute: Ein Überblick Wie schon in den Vorgängerstudien hält die Hälfte der Befragten die Natur für in Grenzen belastbar. Eine recht auffällige Veränderung zeigt sich beim Anteil derjenigen, welche die Natur für unkalkulierbar oder unberechenbar halten. Fast ein Viertel der Bevölkerung denkt so.

Noch stärker ist der Einfluss der Bildung bei der Einstellung zur Entdramatisierung. Als nicht signifikanter Einflussfaktor erweist sich das Bildungsniveau in Hinblick auf die Subskala des Umweltkrisenbewusstseins. Welche Zusammenhänge mit der Bildung ergeben sich für das persönliche Umweltverhalten? Je höher die Schulbildung ist, desto größer ist auch die Bekanntheit des Blauen Engels. Die Kaufentscheidung wird allerdings nicht vom Bildungsniveau beeinflusst. Als hoch signifikanter Einflussfaktor erweist sich die Bildung bei der Nutzung von wiederaufladbaren Batterien und bei der Häufigkeit des Kaufs beim Bio-Bauern Auf die Durchführung einfacher Energiesparmaßnahmen wie auch auf die Beachtung des Energieverbrauchs beim Kauf von elektrischen Haushaltsgeräten übt der Grad der Schulbildung der Befragten keinen Einfluss aus.

Diese Gruppe bezeichnen wir als Umweltengagierte. Unter den Jüngsten bis 24 Jahre und den Ältesten ab 70 Jahren sind die Umweltengagierten deutlich unterrepräsentiert, unter den 40- bis 49-Jährigen sowie den 60- bis 69-Jährigen überdurchschnittlich häufig vertreten. Größere Differenzen zeigen sich hinsichtlich der Schulbildung: Mehr als die Hälfte der Umweltengagierten (56%) hat einen höheren Schulabschluss (Fachhochschulreife, Abitur, Fachhochschul-/Hochschulabschluss). Bei den anderen Befragten trifft dies auf 26% zu.

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