Sociology (5th edition) by Richard T. Schaefer, Robert P. Lamm

By Richard T. Schaefer, Robert P. Lamm

This article offers a balanced remedy of 3 sociological views: functionalism, clash and social interactionism. Multi-cultural examples take place all through, giving scholars a wide view of sociological research and relevance. modern social coverage sections are incorporated to inspire scholars to imagine like sociologists; those sections specialize in present and infrequently debatable problems with public coverage corresponding to household violence and nationwide medical health insurance. additionally incorporated are bankruptcy starting vignettes, boxed discussions, and coverage sections.

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Wenn neue Erfahrungen zu retrospektiven Urteilen in der Zeitform der Vergangenheit führen, so ist das, was · diese Urteile aussagen, wahr gewe-sen, auch wenn kein Denker der Vergangenheit darauf gekommen sein sollte. Wir leben vorwärts, hat ein dänischer Denker gesagt, aber wir verstehen rückwärts. Die Gegenwart verbreitet ein rückwirkendes Licht auf die früheren Vorgänge in der Welt. Für diejenigen, die dabei mitgewirkt ha,ben, mögen diese Vorgänge volle Wahrheit gehabt haben. Wer jedoch die späteren Aufklärungen des Verlaufs kennt, für den ist dies nicht mehr der Fall.

Ich erwarte mit voller Bestimmtheit, daß die pragmatische Lehre von der Wahrheit, die in der Laufbahn einer Theorie regelmäßig eintretenden Stadien alle durchmachen wird. Eine neue Theorie wird, wie Sie wissen, zunächst als widersinnig bekämpft. Dann gibt man ihre Wahrheit zu, bezeichnet sie aber als selbstverständlich und bedeutungslos. Schließlich erkennt man ihre hohe Bedeutung, und ihre früheren Gegner behaupten dann, sie hätten sie selbst entdeckt. Unsere Lehre von der Wahrheit befindet sich jetit in dem ersten dieser drei Stadien, wobei sich allerdings in gewissen Lagern schon Zeichen des zweiten zu zeigen beginnen.

Wir wählen diejenige Theorie, für die wir schon eine gewisse Vorliebe haben, wir richten uns nach »Eleganz« und nach »Ökonomie«. Clerk-Maxwell sagt irgendwo, es würde einen schlechten wissenschaftlichen Geschmack_ zeigen, wollte man zwischen zwei gleich begründeten Auffassungen die kompliziertere wählen, und Sie werden ihm gewiß Recht geben. Wahrheit in der Wissenschaft ist das, was uns einen möglichst hohen Grad von Befriedigung gewährt, wobei auch der ästhetische Geschmack mitreden darf, allein Vereinbarkeit mit älteren Wahrheiten und mit neuen Tatsachen bleibt immer die gebieterischste Forderung.

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