Serotonin und akustisch evozierte Potentiale - Auf der Suche by Georg Juckel

By Georg Juckel

Bislang steht f?r das serotonerge process beim Menschen kein valider Indikator zur Verf?gung. Es gibt nun verschiedene Hinweise darauf, dass die Lautst?rkeabh?ngigkeit der akustisch evozierten N1/P2-Komponente (LAAEP) als ein solcher Indikator in Frage kommt: Eine starke LAAEP zeigt eine niedrige serotonerge Aktivit?t, eine schwache LAAEP zeigt eine hohe serotonerge Aktivit?t. Ziel der hier beschriebenen Untersuchungen struggle es, diese Hypothese zu untermauern. Die Befunde belegen den Zusammenhang von LAAEP und dem serotonergen approach und seine Spezifit?t. Entscheidend ist dabei auch die N?tzlichkeit der LAAEP als Indikator des serotonergen structures bei wichtigen klinisch-psychiatrischen Fragestellungen, beispielsweise der Pr?diktion der individuellen Ansprechwahrscheinlichkeit auf Antidepressiva oder Rezidivprophylaktika. Eine Reihe von erfolgreichen Studien hierzu d?rfte die baldige Einf?hrung der LAAEP in die klinische Praxis rechtfertigen.

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Ungefahr zweieinhalb Stunden nach dem Alkohol-Trinken erfolgte die Abnahme von Blut zur Bestimmung derselben Parameter wie an TI. 05 mgll) und fur relevante psychiatrische Erkrankungen weder in der biographischen noch in der Familienanamnese gefunden werden. Von 3 dieser 17 Probanden konnten an T2 keine im Sinne des Design verwertbaren Daten erhoben werden. Fur die Fragestellung vorlnach Alkoholeinnahme konnten somit nur die Daten von 14 Probanden herangezogen werden. 23 Promille. 2 Akustisch evozierte Potentiale Die Ableitung und Auswertung der akustisch evozierten Potentiale, die Bestimmung der LAAEP und das Vorgehen bei der Dipolquellenanalysewird ausfuhrlich, so wie fur die weiteren Untersuchungen an psychiatrischen Patienten, im Anhang I (Kap.

Der Hauptteil der Varianz wird durch die tangentialen Dipole (1 und 2) erklart, die im Bereich der Heschl'schen Querwindung (prirnarer akustischer Kortex) lokalisiert sind. Die Dipolquellenpotentiale der radialen Dipole (3 und 4) sind kleiner, und die NllP2Komponente hat eine Iangere Latenz als die der tangentialen Dipole. Die radialen Dipole sind in den lateralen und tiefen Abschnitten des Gyrus temporalis superior lokalisiert (sekundare akustische Kortici). 3 Lautstarkeabhangigkeit akustisch evozierter Potentaile (LAAEP) Bei der LAAEP handelt es sich um die physiologische Eigenschaft des akustischen Kortex wie die der anderen sensorischen Kortici, bei ansteigender Stimulusintensitat mit Reizantworten veranderter Starke zu reagieren.

Wie stark oder schwach die Amplituden auf die Anderung der Stimulusintensitat reagieren, das Ausmal3 der einer starken oder schwachen Reagibilitat der die EP generierenden kortikalen Neuronenverbande auf Veranderung der Stimulusintensitat an. (2) Die von Buchsbaum und Pfefferbaum (1971) propagierte Least-Square- Technik, die als Ma8 der LAAEP die Steigung einer einfache Regressionsgrade durch die Amplitudenwerte zu den verschiedenen Intensitatsstufen ermittelt (Abb. 6), wurde wegen der Nonlinearitat der Intensitatsfunktion kritisiert (Connolly und Gruzelier, 1982alb).

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