Postmoderne Organisationstheorie und Organisationsgestaltung by Dirk Holtbrügge

By Dirk Holtbrügge

IIn dieser Arbeit wird zum ersten Mal im deutschen Sprachraum der in Kunst, Politik und in Wissenschaftsdisziplinen gegenwärtig intensiv diskutierte Ansatz der Postmoderne auf die Organisationstheorie übertragen. Die Grundlage bilden unterschiedliche Begriffe, Konzepte und Entwürfe der Postmoderne, die systematisch analysiert, auf zentrale Leitmotive verdichtet und auf organisatorische Fragestellungen übertragen werden.

Dirk Holtbrügge arbeitet als die zentralen Dimensionen der post-modernen Organisationstheorie die Identität, die Effizienz und die Legitimation von Organisationen heraus. Der praktische Nutzen der Arbeit besteht vor allem darin, die Einseitigkeit und vermeintliche Sicherheit allgemeiner Erfolgsrezepte bewusst zu ma-chen, die Sensibilität für Pluralität und Ambivalenz zu schärfen und Führungskräfte zu einem undogmatischen, eigenständigen und eigenverantwortlichen Denken und Handeln zu ermutigen.

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Exportmarketing

Der Absatzstil im AuBenhandel weist von jeher einen starker konservativen Charakter als derjenige des Inlandsgeschaftes auf. Das ist eine alte Tatsache. 1m Export wurde erst relativ spat zu einer kontinuierlichen, konsequent geplanten Marktbearbeitung und Marktpflege iibergegangen. Mit der nahezu permanenten Ausweitung des Ausfuhrvolumens und der Exportquote vieler Unternehmen fan den die Auslandsmarkte immer groBere Beachtung, und dies urn so mehr, als sich die Exportunternehmen, verglichen mit friiheren Zeiten, veranderten Bediirfnissen, Wiinschen und Problemen der ausHindischen Abnehmer gegeniibergestellt und einem intensiveren Wett bewerb auf fremden Absatzmarkten ausgesetzt sahen.

Internationale Handelsfinanzierung: Strategien für Auslandsinvestitionen und Handel

Herbert Keßler ist Prokurist und Abteilungsdirektor für Außenhandelsfinanzierung einer großen Landesbank und als Fachautor und Referent bekannt.

Wie beurteilt man eine Bilanz?

1 Das Recht des Jahresabschlusses. . . . . . eleven 1. 1 Die Bestandteile des Jahresabschlusses. . . . . . . . . . . 12 1. 1. 1 Die Bilanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 1. 1. 2 Die Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . sixteen 1. 2 Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung .

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V Die Vertreter der negativen bzw. kritischen Variante deuten die Postmodeme als Antimodeme, die alle aufldiirerischen Tendenzen iiberwinden will, urn zu einer Emeuerung zu gelangen. Damit, so lautet etwa der Vorwurfvon Habermas, werdenjedoch auch Errungenschaften der Modeme preisgegeben, die als erhaltenswert erscheinen. Dariiber hinaus wird die etwa von Foucault (1977b) vorgenommene Gleichsetzung von Vemunft und Terror als neokonservativ verurteilt. 2 "Auschwitz war schlieBlich trotz der total en Rationalisierung der Maschinerie 2 Innerhalb der positiven Variante kann nach Tepe (1992, S.

Derrida kehrt jedoch die im Logozentrismus und Phonozentrismus von Wittgenstein angelegte Hierarchie um und fiihrt aus, daB die Schrift der gesprochenen Sprache vorausgeht, wobei er darunter nicht nur Buchstaben, Zahlen oder characters, sondem auch die in Gegenstiinden "eingeritzten" Zeichen, dh. das in diesen fixierte Wissen versteht. 1 Unterscheidungen kannen deshalb nie nach feststehenden Kriterien vorgenommen werden, sondem ergeben sich in einem unendlichen ProzeJ3 immer wieder neu. Es gibt kein transzendentales Signifikat, an das die Zeichen zurUckgebunden werden kannen.

Zur Rezeption der Postmoderne in anderen Teilbereichen der Betriebswirtschaftslehre vgl. B. die Beitrage zur Arbeitsmotivation und -zufriedenheit von Carter/Jackson (1993), zum Personalmanagement von Fox (1990) und Townley (1993), zum Rechnungswesen von Lavoie (1987), Morgan (1988), Arrington/Francis (1989) und MillerlNapier (1993), und zum Marketing von Brown (1995) sowie das Sonderheft 2/1993 der Zeitschrift International Journal ofResearch in Marketing. Vgl. B. die Beitrage von Burrell (1988), CooperlBurrell (1988), Cooper (1989), KnightslMorgan (1991), Knights (1992), Parker (1992), Tsoukas (1992), Burrell (1994), Chia (1995), Dent (1995), Parker (1995) und Newton (1998).

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