Politische Meinungsbildung und Wahlverhalten: Analysen zum by Christine Dörner, Klaudia Erhardt

By Christine Dörner, Klaudia Erhardt

Dr. Christine Dörner ist wissenschaftliche Angestellte am Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin.
Klaudia Erhardt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am "Otto-Stammer-Zentrum für Empirische Politische Soziologie" des Fachbereichs Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin.

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Der Absatzstil im AuBenhandel weist von jeher einen starker konservativen Charakter als derjenige des Inlandsgeschaftes auf. Das ist eine alte Tatsache. 1m Export wurde erst relativ spat zu einer kontinuierlichen, konsequent geplanten Marktbearbeitung und Marktpflege iibergegangen. Mit der nahezu permanenten Ausweitung des Ausfuhrvolumens und der Exportquote vieler Unternehmen fan den die Auslandsmarkte immer groBere Beachtung, und dies urn so mehr, als sich die Exportunternehmen, verglichen mit friiheren Zeiten, veranderten Bediirfnissen, Wiinschen und Problemen der ausHindischen Abnehmer gegeniibergestellt und einem intensiveren Wett bewerb auf fremden Absatzmarkten ausgesetzt sahen.

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1 Das Recht des Jahresabschlusses. . . . . . eleven 1. 1 Die Bestandteile des Jahresabschlusses. . . . . . . . . . . 12 1. 1. 1 Die Bilanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 1. 1. 2 Die Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . sixteen 1. 2 Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung .

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Deshalb habe ich die Erarterung der Ergebnisse gekiirzt. Ich betone aber, daB die nicht erwahnten Gesichtspunkte stets kontrolliert wurden, auch wenn im Text darauf nicht extra eingegangen wurde. B. haufig eine Darstellungsform bevorzugt, in der die Entwicklung der Zusammensetzung einer Gruppe auf der Grundlage einer Prozentuierung auf aIle Befragte gezeigt wird, weil in dieser Form die durch die Wahlen ausgelasten "Entscheidungsschube" sehr viel augenfalliger sind. Trotzdem habe ich die gezogenen SchluBfolgerungen immer durch die differenzierte Betrachtung der Entwicklung der Gruppenzusammensetzung wie der Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen abgesichert.

Die Zwei-Lager-Struktur ist offenbar nach wie vor ein herausragendes Merkmal der Wlihlerschaft, zumindest der westdeutschen 17 . 1st die Wahlentscheidung einmal gefallen, scheinen die Wlihler durch "gegnerische" Parteien kaum noch ansprechbar zu sein. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die aggregierten Verlliufe (die Nettowanderungen) mit den tatsachlichen Verlaufen (den Bruttowanderungen) iibereinstimmen. Dazu folgende Uberlegung: Mathematisch gesehen, konnen sich hinter einer beobachtbaren Nettowanderung unendlich viele Kombinationen von Bruttowanderungen verbergen.

Naheliegend ware, dies als BandWagon-Effekt zu erklaren. Doch bei genauerer Betrachtung erscheint das nicht mehr plausibel. "Band-Wagon-Effekt" wird das Phanomen genannt, daB nach einer Wahl mehr Befragte angeben, den Wahlgewinner gewiihlt zu haben als es tatsachlich der Fall war, weil sie sich nicht zu dem Verlierer bekennen wollen. Bei der ersten Wahl in der 11. Woche war nur der Teil der Befragten, der aus Niedersachsen stammt, selbst zur Stimmabgabe aufgerufen. Dort zeigte sich ein temporiirer Rtickgang der Unentschlossenen urn mehr als die Halfte - und zwar, anders als in der gesamten Stichprobe, sowohl unter den politisch Interessierten als auch unter den Uninteressierten -, begleitet von einer Zunahme der Wahlabsicht fur die SPD.

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