Philosophische Anfangsgründe der Quantenphysik by Uwe Meixner

By Uwe Meixner

Thema dieses Buches sind die philosophischen Probleme der Quantenphysik. Gäbe es allgemein akzeptierte Lösungen für diese, würde guy nicht mehr von Problemen sprechen. Die Quantenphysik funktioniert, sie funktioniert ausgezeichnet. Aber im Unterschied zu einer anderen ausgezeichnet funktionierenden physikalischen Theorie, in der eine absolute, unhintergehbare Naturkonstante eine alles beherrschende Rolle spielt (der Relativitätstheorie), ist die Quantenphysik bis heute philosophisch nicht zufriedenstellend verstanden. In dieser scenario einschlägig interessierten Lesern, insbesondere den Nichtexperten unter diesen, nüchterne Gesichtspunkte des Nachdenkens zu bieten - das ist das Ziel dieses Buches, nicht mehr und nicht weniger.

Show description

Read Online or Download Philosophische Anfangsgründe der Quantenphysik PDF

Best other social sciences books

Place, Commonality and Judgment: Continental Philosophy and the Ancient Greeks

During this very important and hugely unique e-book, position, commonality and judgment give you the framework in which works significant to the Greek philosophical and literary culture are usefully positioned and reinterpreted. Greek existence, it may be argued, used to be outlined through the interconnection of position, commonality and judgment.

Lebenswelt oder Natur. Schwacher Naturalismus und Naturbegriff bei Jürgen Habermas

In seinen neueren Veröffentlichungen tritt Jürgen Habermas immer wieder als prominenter Kritiker von Naturalismus und Szientismus auf. Er will die kommunikative Vernunft vor ihrer Reduktion auf die instrumentelle bewahren, ohne dabei hinter die Voraussetzungen dessen zurückzufallen, was once er nachmetaphysisches Denken nennt.

Extra info for Philosophische Anfangsgründe der Quantenphysik

Example text

Es ist aber an dieser Stelle wichtig darauf hinzuweisen, dass es logisch durchaus möglich und keineswegs schlicht unvernünftig ist, die 1. Fundamentalsupposition der klassischen Physik auch ohne die 2. aufrechtzuerhalten – auch angesichts aller bekannten empirischen Fakten. ) Es liegt hier insgesamt eine in der Philosophie nicht selten vorkommende Art von Situation vor, die sich schematisch wie folgt beschreiben lässt: Schema F der empirischen Unentscheidbarkeit Keine empirischen Daten sprechen dafür, dass A.

Der Ungleichung U4 wiederum kann man unmittelbar entnehmen, dass der Mindestwert des Unschärfenprodukts (∆p × ∆l) um so größer wird, je kleiner N ist, also, wie aus der U4 vorbereitenden Ungleichung U3 und (p × l) = (N × h) ersichtlich ist, je kleiner der Wirkungsbetrag (p × l) im Verhältnis zu h ist. Im Grenzfall – bei N = 1, also bei (p × l) = h, mithin bei (h/(p × l)) = 1 – ist der Mindestwert von (∆p × ∆l) gerade h, was ja schon in sich sehr klein ist. Bei N > 1 muss der Mindestwert von (∆p × ∆l) aber noch kleiner ausfallen.

Es ist aber an dieser Stelle wichtig darauf hinzuweisen, dass es logisch durchaus möglich und keineswegs schlicht unvernünftig ist, die 1. Fundamentalsupposition der klassischen Physik auch ohne die 2. aufrechtzuerhalten – auch angesichts aller bekannten empirischen Fakten. ) Es liegt hier insgesamt eine in der Philosophie nicht selten vorkommende Art von Situation vor, die sich schematisch wie folgt beschreiben lässt: Schema F der empirischen Unentscheidbarkeit Keine empirischen Daten sprechen dafür, dass A.

Download PDF sample

Rated 4.79 of 5 – based on 21 votes