Junge Familien in der Bundesrepublik: Familienalltag — by Volker Teichert (auth.), Volker Teichert (eds.)

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Exportmarketing

Der Absatzstil im AuBenhandel weist von jeher einen starker konservativen Charakter als derjenige des Inlandsgeschaftes auf. Das ist eine alte Tatsache. 1m Export wurde erst relativ spat zu einer kontinuierlichen, konsequent geplanten Marktbearbeitung und Marktpflege iibergegangen. Mit der nahezu permanenten Ausweitung des Ausfuhrvolumens und der Exportquote vieler Unternehmen fan den die Auslandsmarkte immer groBere Beachtung, und dies urn so mehr, als sich die Exportunternehmen, verglichen mit friiheren Zeiten, veranderten Bediirfnissen, Wiinschen und Problemen der ausHindischen Abnehmer gegeniibergestellt und einem intensiveren Wett bewerb auf fremden Absatzmarkten ausgesetzt sahen.

Internationale Handelsfinanzierung: Strategien für Auslandsinvestitionen und Handel

Herbert Keßler ist Prokurist und Abteilungsdirektor für Außenhandelsfinanzierung einer großen Landesbank und als Fachautor und Referent bekannt.

Wie beurteilt man eine Bilanz?

1 Das Recht des Jahresabschlusses. . . . . . eleven 1. 1 Die Bestandteile des Jahresabschlusses. . . . . . . . . . . 12 1. 1. 1 Die Bilanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 1. 1. 2 Die Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . sixteen 1. 2 Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung .

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Die Standorte der Wohnungen sind tiberwiegend in den Innenstiidten, vornehmlich in Altbaugebieten. So sehr diese Angaben, wegen Mangel an statistischer Repriisentativitiit, mit Vorbehalten zu betrachten sind, geben sie doch einen groben Uberblick tiber die Lebensverhiiltnisse in Wohngemeinschaften. Dabei wird eines deutlich: die Wohnsituation wird erheblich von der sozialen und okonomischen Situation ihrer Mitglieder bestimmt: - Eine tiberwiegende Mehrheit der Wohngemeinschaftsangehorigen befinden sich noch in einer Ausbildung - zumeist in einer akademischen, - die finanzielIen Moglichkeiten sind in der Mehrzahl sehr begrenzt und zudem abhiingig von staatlichen Transferleistungen und elterlichen Zuwendungen, - alternative Wohn- und Lebensformen sind, vor dem Hintergrund begrenzter Mittel und dem Mangel an Wohnraum fur Auszubildende und Studierende, nur schwer erreichbar.

Frauen beurteilen den Wegfall des Zwangs zur Hausarbeit als auBerst positiv. Ais groBter Nachteil werden die fehlenden Kommunikationsmoglichkeiten erlebt, "daB eine Bezugsperson fehlt, an die man sieh anlehnen, mit der man Sorgen und Note besprechen und die einem Geborgenheit geben kann" (Getas 1978, 262). Die oftmalige Nennung beider Elemente gibt die ambivalente Einstellung zum Alleinleben wieder. 39 - Alleinleben wird oft als Prozefi der Reifung und Weiterentwieklung der Personlichkeit erlebt, der sich mitunter als sehr miihevoll erweist - insbesondere nach einer vorherigen Trennung.

Ihr Grundgedaoke hieS: Fiir das gesunde Gedeihen des Kindes sei eine feste Bezugsperson notig, und diese Bezugsperson miisse moglichst die Mutter sein. Der historische Trend wurde darnit auf eine gebieterische Formel gebracht: Das Kind braucht die Mutter! Darnit wurde er gleichzeitig unterstiitzt und versmrkt, weil nun andere Betreuungsformen als abweichend, ja schadlich etikettiert wurden. Seit einigen Jahren werden nun Anzeichen einer neuerlichen Wende sichtbar. Sie laufen daraufhinaus, dafi Frauen - zunehmend gepragt von den Hoffnungen und Zwangen eines Stiick "eigenen Lebens" jenseits der Einbindung in die Familie (Beck-Gemsheim 1984; 1988) - nicht mehr die alleinige Verantwortung iibemehmen konnen und wollen.

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