Jugendforschung in der Bundesrepublik: Ein Bericht des by Rudolf Tippelt (auth.)

By Rudolf Tippelt (auth.)

Als der hier vorgelegte Literaturbericht über die Jugendforschung in der Bundesrepublik konzipiert und geschrieben wurde, geschah dies zunächst ganz ohne Hintergedanken an eine spätere Publikation. Die Studie sollte vielmehr die notwendige Grundlage für eine breit ange­ legte repräsentative Jugenduntersuchung liefern, mit der das SINUS­ Institut im Herbst 1981 vom Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit beauftragt worden conflict. Nachdem der Literaturbericht als erstes Teilstück des gesamten For­ schungsprojekts im Februar 1982 dem Auftraggeber vorgelegt worden battle, begann er sich sehr schnell in ungeahnter Weise zu verselbständi­ gen: Es interessierten sich eine ganze Reihe unterschiedlicher males­ schen und Institutionen für diese Studie. Die durchaus rege Nachfrage versuchten Ministerium und Institut durch die Strapazierung der hauseigenen Kopierkapazitäten so intestine und so rasch wie es eben ging zu befriedigen. Nachdem das Forschungsprojekt abgeschlossen battle, und die wichtig­ sten Untersuchungsergebnisse unter dem Titel "Die verunsicherte iteration - Jugend und Wertewandel" im Herbst vergangenen Jahres im Leske Verlag veröffentlicht wurden, belebte sich auch erneut das Interesse an dem Literaturbericht. Im Gegensatz zu Forschungsberichten, die auf neu erhobenen Daten aufbauen und raschen Alterungsprozessen ausgesetzt sind, ist der Aktualitätsverlust von Literaturstudien vergleichsweise gering. Bei der Durchsicht des nunmehr zwei Jahre alten Manuskripts sind wir deshalb mit wenigen Ergänzungen ausgekommen, und Korrekturen wurden nur vorgenommen, wenn wir glaubten, sie könnten die All­ gemeinverständlichkeit des Textes erhöhen. Neu geschrieben wurde lediglich das Schlußwort, das ein paar auf aktuellen Erfahrungen basierende Gedanken über Sinn und Zweck der Jugendforschung zur Diskussion stellt.

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Internationale Handelsfinanzierung: Strategien für Auslandsinvestitionen und Handel

Herbert Keßler ist Prokurist und Abteilungsdirektor für Außenhandelsfinanzierung einer großen Landesbank und als Fachautor und Referent bekannt.

Wie beurteilt man eine Bilanz?

1 Das Recht des Jahresabschlusses. . . . . . eleven 1. 1 Die Bestandteile des Jahresabschlusses. . . . . . . . . . . 12 1. 1. 1 Die Bilanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 1. 1. 2 Die Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . sixteen 1. 2 Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung .

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Das gemeinhin mit dem Stichwort "Bildungsexpansion "gekennzeichnete Phänomen umfaßt zwei Entwicklungen: Aufgrund der Verlängerung der allgemeinen Schulpflicht in allen Bundesländern sowie der von 1950 bis 1966 angestiegenen Geburtenzahlen befinden sich generell mehr Kinder und Jugendliche länger in Einrichtungen des Bildungswesens. Zum anderen zeigen die verstärkten Übergänge zu Realschulen, Gymnasien, Vollzeit-Berufsschulen und Hochschulen, daß immer mehr Kinder und Jugendliche Bildungswege einschlagen, die länger dauern und aufhochbewertete Qualifikationen ausgerichtet sind (vgl.

Landwirt2,5 2260 8,5 schaft 38 3,0 33 1830 Industrie u. Handel 723 56,9 634 47,7 12514 47,1 11057 Handwerk 421 33,1 505 38,0 2806 14,3 3673 Sonst. Bereiche (einschI. Öffentl. 8740 Dienst 88 7,0 157 11,8 8000 30,1 Insgesamt 1270 100,0 1329 100,0 26580 100,0 253000 % 7,2 43,8 14,5 34,5 100,0 Quelle: Berufsbildungsbericht 1977 Die Rede von der "postindustriellen" Gesellschaft mag noch eine überzeichnung der augenblicklichen Situation darstellen, dennoch ist ein entsprechender Trend unverkennbar.

Z. B. Baethge u. a. 1978, S. 54). Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß die Engpässe im Bereich der beruflichen Bildung die Annahme erlauben, daß mehr Jugendliche als früher ihren urspriinglichen Berufswunsch aufgeben und ihre endgültige Ausbildungsentscheidung an der Angebotssituation ausrichten. Mehr Jugendliche als früher sind von einem hohen Berufsrisiko und einer Dequalifizierung ihrer Fähigkeiten nach einem Berufs- oder Stellenwechsel bedroht. Die objektive Stellensituation muß für die Berufswahl- und Arbeitsmotive der Jugendlichen als äußerst relevant angesehen werden.

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