Jugend — Politik — Anerkennung: Eine qualitative empirische by Ingrid Burdewick

By Ingrid Burdewick

Die viel beklagte Abstinenz Jugendlicher in der Politik ist ein Dauerthema in der öffentlichen Diskussion. Immer weniger junge Menschen sind zu politischer Beteiligung bereit, und ihre Identifikation mit der konventionellen Politik wird spürbar geringer. Andererseits bescheinigen Untersuchungen den Jugendlichen ein hohes Interesse an politischen Fragen. Wie kann mit diesem Umstand umgegangen werden? Konstitutionelle Demokratien leben von der Mitwirkung aller Bürgerinnen und Bürger. Daher müssen Wege gefunden werden, die Jugendlichen (wieder) für Mitsprache und Engagement in der Politik zu bewegen. In diesem Buch werden nach einer methodisch-konzeptionellen Einführung in das Thema die intent, Probleme und Erwartungen der politischen Partizipation Jugendlicher mittels qualitativer Interviews mit sixteen jungen Abgeordneten eines Jugendparlaments beleuchtet. Die Autorin stellt die solcherart gewonnenen Ergebnisse in einen breiten gesellschaftlichen Zusammenhang. Sie plädiert für eine bewusste und institutionell gestärkte Einbeziehung der jungen Leute in die Politik.

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V gl. Burdewick 1998a u. 2000) Intention der qualitativen Befragung war es, die subjektive Einstellung der jungen Abgeordneten zu ihrer Arbeit im Jugendparlament im Besonderen, aber auch ihr Verhältnis zur Politik im Allgemeinen näher zu erkunden. Wie bereits erwähnt sind die Ergebnisse des Forschungsprojektes bisher unter anderem in dem Sammelband '''Ein bißehen mehr Macht .. ' Politische Partizipation von Mädchen und Jungen" (NeumannlBurdewick 1998) 47 und einer gleichnamigen Sonderausstellung im Schulmuseum Steinhorst veröffentlicht worden.

Das erste und ursprüngliche dieser drei Konzepte wurde von den amerikanischen Soziologen Barney Glaser und Anse1m Strauss 1967 in ihrer Monographie 'The discovery 0/ grounded theory' vorgestellt, die in den siebziger Jahren in den USA und spätestens mit Beginn der achtziger Jahre auch in Deutschland zu einer der grundlegenden programmatischen Schriften qualitativer Sozialforschung wurde. 2. 1978 legte Barney Glaser eine weitere Monographie unter dem Titel 'Theoretical Sensitivity' vor. Dies war von ihm als eine vertiefende Erklärung dieses Begriffs konzipiert, der von ihm und Strauss bereits im Discovery-Buch entwickelt worden war.

Ließ sich erklären, wie man das Spiel "richtig" spielt. 25 Dazu gehören zum Beispiel van Ijzendoorn (1980), Asmus (1983), Schröder (1996), Bartscher (1998) und Soja (2000),vgl. ). 26 Vgl. ). " (Ebd. 1973, 7) Im Wesentlichen differenziert er zwischen zwei Stadien der Moralentwicklung: Erstens die Phase der Heteronomie. Hier bestimmen Autoritäten die Regeln des Zusammenlebens. Sie haben damit auch das Recht Regelverstöße zu bestrafen. " (Montada 1998b, 873) Zweitens die Phase der Autonomie: Dieses Stadium löst das vorangehende ab.

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