Indianer—wohin?: Alternativen in Arizona; Skizzen zur by René König (auth.)

By René König (auth.)

Ein Buro wie das vorliegende, das nicht aus Literaturstudium, sondern aus unzähligen Gesprächen erwachsen ist, die siro über speedy zwei Jahr­ zehnte hingezogen haben, muß mit einer Danksagung an alle Mitredner beginnen, weil es ohne sie nie entstanden wäre. Viele von ihnen sind im Buch erwähnt, von anderen, und das ist die Majorität, kenne iro nicht einmal die Namen, darunter sowohl Indianer verschiedener Stämme als auch Weiße, denen ich in den mannigfaltigsten Situationen begegnete. Ihre Gesichter beginnen, mir teilweise schon aus dem Gedärotnis zu ent­ schwinden; aber das Gespräch, das ich mit ihnen hatte, lebt weiter, und sei es auch nur in einem halben Satz dieses Buches oder einem Gesprächs­ fetzen, manchmal in der Valenz einer Bewertung und der positiven oder negativen Färbung einer Erwartung. Das ist gewissermaßen der anonyme Hintergrund dieser kleinen Monographie, wie es im übrigen bei allen sozial- und kulturanthropologischen Untersuchungen der Fall ist. Allen Unterrednern schulde ich einen Dank, den ich niemals werde abstatten können, weil die likelihood sehr gering ist, daß wir uns jemals wiedersehen oder auch nur wiedererkennen, falls wir einander unerwarteterweise doch begegnen sollten.

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Exportmarketing

Der Absatzstil im AuBenhandel weist von jeher einen starker konservativen Charakter als derjenige des Inlandsgeschaftes auf. Das ist eine alte Tatsache. 1m Export wurde erst relativ spat zu einer kontinuierlichen, konsequent geplanten Marktbearbeitung und Marktpflege iibergegangen. Mit der nahezu permanenten Ausweitung des Ausfuhrvolumens und der Exportquote vieler Unternehmen fan den die Auslandsmarkte immer groBere Beachtung, und dies urn so mehr, als sich die Exportunternehmen, verglichen mit friiheren Zeiten, veranderten Bediirfnissen, Wiinschen und Problemen der ausHindischen Abnehmer gegeniibergestellt und einem intensiveren Wett bewerb auf fremden Absatzmarkten ausgesetzt sahen.

Internationale Handelsfinanzierung: Strategien für Auslandsinvestitionen und Handel

Herbert Keßler ist Prokurist und Abteilungsdirektor für Außenhandelsfinanzierung einer großen Landesbank und als Fachautor und Referent bekannt.

Wie beurteilt man eine Bilanz?

1 Das Recht des Jahresabschlusses. . . . . . eleven 1. 1 Die Bestandteile des Jahresabschlusses. . . . . . . . . . . 12 1. 1. 1 Die Bilanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 1. 1. 2 Die Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . sixteen 1. 2 Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung .

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33 Das ist gewissermaßen die erste politische Anerkennung des New Indian, der sich absetzt vom Mainstream America. Es ist nicht unwichtig zu wissen, daß W. W. Keeler von Bartlesville, Oklahoma, damals Chairman des Exekutivkomitees der Philips Petroleum Company und gleichzeitig der Häuptling des Cherokee-Stammes, Mitglied dieser Kommission war 34. Er war, wie es hieß, in bei den Welten zu Hause und wirkte darum auch mit in Präsident Kennedys Task Force on the American Indian (1961). Was heißt das aber eigentlich, ein Mitglied zweier Welten sein?

Angesichts der Unlösbarkeit dieses Konflikts bleibt den Kindern meist nur der Rückzug in eine Haltung unerreichbarer Entrükkung und Unansprechbarkeit, die sich geradezu lähmend auswirkt. Das gleiche bei Erwachsenen. Ich frage mich, ob die notorische Schüchternheit vieler Navajo nicht die Folge einer immer wieder erlebten Unlösbarkeit solcher Konflikte darstellt, die sich dann bei »emanzipierten« Navajo plötzlich umwendet zu einer oft völlig unbegründeten Aggressivität, insbesondere unter Alkoholeinfluß, die sich unter Umständen stärkstens gegen die eigene Familie richtet.

Tben my motber spoke to me. Sbe said: »A meeting is like rain. W ben tbere is little talk now and tben, bere and tbere, it is good. 36 Kapitel II lt makes thoughts grow as little rain makes com grow. « My mother said this to me, but I think she wanted my /ather to hear it. Entspremend dieser Situation sind sowohl ihr Interesse als aum ihre Fähigkeit zur Entwicklung minimal. Sie leben wie Pflegebefohlene in einem Spital, das manmmal einer Irrenanstalt, manmmal einem Heim für Obdamlose und öfters auch einem Gefängnis verzweifelt ähnlich sieht, immer jedom leben sie unter Vormundschaft 19.

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