Exportmarketing by Günther Ringle

By Günther Ringle

Der Absatzstil im AuBenhandel weist von jeher einen starker konservativen Charakter als derjenige des Inlandsgeschaftes auf. Das ist eine alte Tatsache. 1m Export wurde erst relativ spat zu einer kontinuierlichen, konsequent geplanten Marktbearbeitung und Marktpflege iibergegangen. Mit der nahezu permanenten Ausweitung des Ausfuhrvolumens und der Exportquote vieler Unternehmen fan den die Auslandsmarkte immer groBere Beachtung, und dies urn so mehr, als sich die Exportunternehmen, verglichen mit friiheren Zeiten, veranderten Bediirfnissen, Wiinschen und Problemen der ausHindischen Abnehmer gegeniibergestellt und einem intensiveren Wett bewerb auf fremden Absatzmarkten ausgesetzt sahen. Zu dieser Entwicklung trugen die fortschreitende Liberalisierung der Weltwirtschaft und die Heraus bildung von GroBraummarkten in erheblichem MaBe bei. Nicht zuletzt gaben die Beschaftigung mit den EntwicklungsHindern nach dem zweiten Weltkrieg und neuerdings der verstarkte Handel mit den OstblockHindern den Export bemiihungen neue Impulse. Mehrere Entwicklungserscheinungen wirken somit zusammen und veranlas sen die Unternehmen der Exportindustrie und des Exporthandels, sich indi viduell und kollektiv starker als bisher der systematischen, auf eine gesicherte Informationsgrundlage gestiitzten Losung von ProblE'men des Auslands absatzes zu widmen. Auf diesem Betatigungsfeld steht eine Vielzahl von Instrumenten und Strategien zur Verfiigung, die sorgfaltig beurteilt, an durchsetzbaren Zielen orientiert ausgewahlt und realisiert werden miissen. Ebenso wie beim Inlandsabsatz ist - obgleich unter andersartigen Umwelt bedingungen - eine zielgerichtete Ausrichtung aller Aktivitaten des Unter nehmens auf die Anforderungen des Marktes unabdingbar.

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Exportmarketing

Der Absatzstil im AuBenhandel weist von jeher einen starker konservativen Charakter als derjenige des Inlandsgeschaftes auf. Das ist eine alte Tatsache. 1m Export wurde erst relativ spat zu einer kontinuierlichen, konsequent geplanten Marktbearbeitung und Marktpflege iibergegangen. Mit der nahezu permanenten Ausweitung des Ausfuhrvolumens und der Exportquote vieler Unternehmen fan den die Auslandsmarkte immer groBere Beachtung, und dies urn so mehr, als sich die Exportunternehmen, verglichen mit friiheren Zeiten, veranderten Bediirfnissen, Wiinschen und Problemen der ausHindischen Abnehmer gegeniibergestellt und einem intensiveren Wett bewerb auf fremden Absatzmarkten ausgesetzt sahen.

Internationale Handelsfinanzierung: Strategien für Auslandsinvestitionen und Handel

Herbert Keßler ist Prokurist und Abteilungsdirektor für Außenhandelsfinanzierung einer großen Landesbank und als Fachautor und Referent bekannt.

Wie beurteilt man eine Bilanz?

1 Das Recht des Jahresabschlusses. . . . . . eleven 1. 1 Die Bestandteile des Jahresabschlusses. . . . . . . . . . . 12 1. 1. 1 Die Bilanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 1. 1. 2 Die Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . sixteen 1. 2 Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung .

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Produkt- und Progmmmgestaltung fUr den Exportmarkt a) Produktqualitiit (technische Leistungsfiihigkeit - Wartungsbedfirftigkeit - Zusammensetzung - Grund- und Zusatznutzen, nationale Geschmacksrichtungen) b) Produktausstattung Geschmack) (Formgestaltung, Farbenpriiferenz, Duft und c) Produktverpackung (Schutzfunktion, werbende Wirkung) d) Markierung und Etikettierung (Bestimmungen zum Warenzeichenund Markenschutz, Unterscheidungsfiihigkeit, Kaufanreiz) e) Anforderungen an Produkte und Exportsortiment (Anforderungen der Endabnehmer und Distributionsorgane) f) Service - Garantieleistung stiitten - Ersatzteillager Wartung und Kontrolle - Reparatur- 6.

P. G. Dumiok: Intemationales Marketing, Baden-Baden - Bad Homburg v. d. H. 1970, S. 20 und 24. 18) Vgl. W. Nerreter, a. a. , S. 17. c. Planung des Exportmarketing I. Ablauf der Export-Marketing-Planung Die Exportchancen eines Unternehmens mussen fUr attraktiv genug gehalten werden, um internationales Marketing zu rechtfertigen. 1st diese Grundbedingung erfUllt, sind die zur zielorientierten Beeinflussung und Gestaltung der Auslandsmarkte mit Hilfe geeigneter Marketingaktionen anstehenden Koordinierungsaufgaben uber die Marketingplanung zu los en.

J. Kahmann: Absatzpolitik multlnationaler Unternehmungen, Berlin 1972, S. 34. 22) vgl. K. Rippel. a. a. , S. 65 ff. 60 Die Marktforschung als Informationsinstrument im Export Die Sekundiirforschung sollte prinzipiell den ersten Untersuchungsschritt bei jeder Erkundung ausliindischer Miirkte bilden. Je mehr Aufschliisse durch bereits erhobenes Material zu gewinnen sind, desto giinstiger wirkt sich dies auf die Kosten der Informationsbeschaffung23 ) und VerliiBlichkeit der gewonnenen Informationen aus.

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