Die Sozialstruktur Deutschlands by Rainer Geißler

By Rainer Geißler

Die 7. grundlegend überarbeitete Auflage dieses Standardwerks bietet einen umfassenden Überblick über die sozialstrukturelle Entwicklung und den sozialen Wandel in Deutschland vor und nach der Wiedervereinigung. Durch die vergleichende Gegenüberstellung der Verhältnisse in DDR und Bundesrepublik bzw. neuen und alten Bundesländern werden wichtige Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Auf empirischer Grundlage werden die folgenden Teilbereiche dargestellt: Bevölkerungsstruktur, materielle Lebensbedingungen, soziale Ungleichheiten und Schichtstrukturen, Umschichtungsprozesse in wichtigen Gruppen (Eliten, Dienstleistungsschichten, Selbstständige, Landwirte, Arbeiterschichten), Armut und Prekarität, Migration und Integration, soziale Mobilität, soziale Ungleichheit zwischen Frauen und Männern sowie Familie und andere inner most Lebensformen. Abschließend werden die Grundlinien der Gesamtentwicklung im Rahmen der Modernisierungstheorie interpretiert und eine Zwischenbilanz zu intestine zwei Jahrzehnten deutscher Einheit aus der Perspektive der Sozialstrukturanalyse gezogen.

Show description

Read Online or Download Die Sozialstruktur Deutschlands PDF

Similar sociology books

Mehrwert Musik: Musikwirtschaft und Stadtentwicklung in Berlin und Wien

Anita Schlögl untersucht den Zusammenhang zwischen der Ökonomie der Musik und der Ökonomie der Stadt. In einem empirischen Ansatz führt sie zwei aktuelle Diskurse zusammen: die Rolle der Kultur- und Kreativwirtschaft für die städtische Entwicklung und die Frage der Repräsentation von Stadt und Musik.

Soziologische Aufklärung 5: Konstruktivistische Perspektiven

Das Buch enthält zentrale Aufsätze Luhmanns zu grundlegenden soziologischen, theologischen und philosophischen Problemen.

Psychosocial Studies: An Introduction

There's increasing worldwide curiosity within the courting among the mental and the social. The bringing jointly of have an effect on, emotion and feeling with social, political and cultural forces deals an inventive, leading edge and wealthy set of the way of knowing what Charles Wright generators known as the hyperlinks among own problems and public concerns.

The Making of Masculinities: The New Men’s Studies

This publication is either easy in perception and impressive in goal. It goals at legitimating the recent interdisciplinary box of men's stories as the most major and difficult highbrow and curricular advancements in academia this present day. The fourteen essays integrated listed here are drawn from such varied disciplines as men's studies,philosophy, psychology, sociology, historical past, anthropology, Black reports, biology, English literature, and homosexual reviews.

Additional resources for Die Sozialstruktur Deutschlands

Example text

3,5 Millionen Ausländer (Einzelheiten auf S. ). Stagnationsphase. Der Geburtenrückgang nach 1964 („Pillenknick“), der seit 1972 für längere Zeit Geburtendefizite zur Folge hatte, sowie das Abebben der Einwanderungen durch den Mauerbau (1961) und durch den Anwerbestopp für Ausländer (1973) brechen in der Mitte der 1970er Jahre den säkularen Trend des Bevölkerungswachstums. Zwischen 1975 und 1985 schwankt die Einwohnerzahl – teils leicht sinkend, teils leicht steigend – zwischen 61 und 62 Millionen.

Nicht aber ihre Mentalitäten. Im Gegenteil: die „Kragenlinie“ zwischen Weiß und Blau im Hinblick auf Lebensstil, Aufstiegs- und Bildungswillen und politisches Verhalten (z. B. die Ablehnung der Gewerkschaften) trat eher noch markanter hervor (vgl. z. B. Spree 1981). Die Diskrepanzen zwischen ihrer „objektiven Klassenlage“ und ihrem Selbstverständnis waren bereits Gegenstand der ersten größeren sozialwissenschaftlichen Analyse über diese neue Schicht von Emil Lederer (1912). Eine Erwähnung verdienen aber auch die angestellten Unternehmensführer, die als Manager vermehrt an die Stelle der Eigentümer-Unternehmer traten.

Den proletaroiden Alleinmeistern fehlte die ökonomische Basis zur Einstellung von Gesellen, und in den Großbetrieben wuchs die Produktionsstätte aus dem Familienzusammenhang heraus. In den Städten reifte im 18. und 19. Jahrhundert ein Typ der bürgerlichen Familie heran, der historisch Karriere machen sollte. Er unterschied sich in einem zentralen, sozial folgenreichen Strukturmerkmal von der Bauern- und Handwerkerfamilie: Wohnung und Arbeitsstätte waren getrennt; die Produktion fand nicht in der Familie, sondern außerhalb statt.

Download PDF sample

Rated 4.97 of 5 – based on 40 votes