Computer-gestützte Finanzplanung: dargestellt am Beispiel by Hans Ulrich Steenken

By Hans Ulrich Steenken

Der Verfasser der vorliegenden Arbeit geht der interessanten Frage nach, wie die Dividendenpolitik einer Unternehmung so gestaltet werden kann, daj3 sie unter moglichst vollstiindiger Berucksichtigung aller Kapitalbeschaffungs und Kapitalverwendungsmoglichkeiten eine vorgegebene Zielvorschrift im Rahmen bestimmter Nebenbedingungen optimum erfullt. Dabei dient ihm als Zielvorschrift die aus der bestmoglichen Wahrnehmung der Interessen der Anteilseigner abgeleitete Maximierung des Unternehmenswertes unter der N ebenbedingung, daj3 nur solche Strategien realisiert werden durfen, welche die Zahlungsfiihigkeit der Unternehmung mit einer bestimmten Mindest wahrscheinlichkeit gewiihrleisten. Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit den analytischen Modellen konzipiert der Verfasser zwei Simulationsmodelle und zwar ein Ein-Jahres Modell, das der kurzfristigen Finanzplanung dient, und ein Zehn-Jahres Modell fur die langfristige Kapitaldisposition. Indem er dies en Modellen auch die Kapitalbeschaffungs-und Kapitalanlagemoglichkeiten unter unterschied lichen saisonalen und konjunkturellen Bedingungen sowie verschiedene Kre ditrestriktionen berucksichtigt, uberpruft er nicht unr die einzelnen zu testen den Dividendenstrategien, sondern er zeigt zugleich, wie mittels der Simu lation replacement Finanzpliine auf das Liquiditiitsrisiko hin uberpruft werden konnen. Die von ihm entwickelten Simulationsmodelle weisen gegenuber den analytischenModellen eine Reihe von Verbesserungen auf, deren wichtigste in der Berucksichtigung der zeitlich-vertikalen und der zeitlich-horizontalen Interdependenzen und der Liquiditiitsnebenbedingungen unter Einbeziehung des Unsicherheitsproblems bestehen. Beide Modelle werden in ein FORTRAN IV -Computerprogramm ubertragen und fur eine Reihe unterschiedlicher Strategien und unterschiedlicher, nach dem Zufallsprinzip ausgewiihlter Datenkonstellationen getestet. Anschliej3end geht der Verfasser aUf die Grenzen ein, die seinen Modellen sowohl von den Priimissen als auch vom Verfahren der Simulation her gesetzt sind.

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Exportmarketing

Der Absatzstil im AuBenhandel weist von jeher einen starker konservativen Charakter als derjenige des Inlandsgeschaftes auf. Das ist eine alte Tatsache. 1m Export wurde erst relativ spat zu einer kontinuierlichen, konsequent geplanten Marktbearbeitung und Marktpflege iibergegangen. Mit der nahezu permanenten Ausweitung des Ausfuhrvolumens und der Exportquote vieler Unternehmen fan den die Auslandsmarkte immer groBere Beachtung, und dies urn so mehr, als sich die Exportunternehmen, verglichen mit friiheren Zeiten, veranderten Bediirfnissen, Wiinschen und Problemen der ausHindischen Abnehmer gegeniibergestellt und einem intensiveren Wett bewerb auf fremden Absatzmarkten ausgesetzt sahen.

Internationale Handelsfinanzierung: Strategien für Auslandsinvestitionen und Handel

Herbert Keßler ist Prokurist und Abteilungsdirektor für Außenhandelsfinanzierung einer großen Landesbank und als Fachautor und Referent bekannt.

Wie beurteilt man eine Bilanz?

1 Das Recht des Jahresabschlusses. . . . . . eleven 1. 1 Die Bestandteile des Jahresabschlusses. . . . . . . . . . . 12 1. 1. 1 Die Bilanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 1. 1. 2 Die Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . sixteen 1. 2 Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung .

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4 Dieses Problem wird im Schrifttum ausfUhrlich diskutiert; vgl. u~a. Albach, Horst: Wirtschaftlichkeitsrechnung bei uns1cheren Erwartungen, K~ln u. Opladen 1959, S. 75-81; Jacobs, Heiner: Wert eines Unternehmens, S. : Optimal Financing Decisions, S. 79-86; Str~mer, Joachim: AusschUttungspolitik, s. n u~d Finanzierung, s. ; vgl. auch d1e 1n d1esen Quellen angegebene weitere Literatur. -35In der oben l dargestellten Zielvorschrift sind die zukUnftigen Dividenden - wenn man von dem unrealistischen Fall sicherer Erwartungen 2 absieht - unsichere GroBen.

Hax~ Herbert: Investitionstheorie, S. 121; Schaub, Unter: Die Bestimmung des Kalkulationsz1nsfuBes bei Investitionsentscheidungen auf Grund der KapitalbeschaffungsmBglichkeiten der Unternehmer, Diss. KBln 1968, S. 78. Zu den rechnerischen Grundlagen vgl. Kosiol. Erich: Finanzmathematik. Zinseszins-, Renten-, Tilgungs-, Kurs- und Rentabilit~tsrechnung, 9. , Wiesbaden 1959, S. 86. 2 Drukarczyk, Jochen: Kapitalkostensatz, S. 56; Gutenberg, Erich: Die Finanzen, S. 244. 3 Vgl. Swoboda, Peter: Investition und Finanzierung, S.

Adolf: Kapitaltheorie, S. 298. -25wenn man einen vollkommenen Kapitalmarkt unterstellt 1 , i. S. daB zu einem gegebenen Zinssatz beliebige Betr~ge aufgenommen und angelegt werden k6nnen. ,,2 Sieht man von diesem unrealistischen Ausnahmefall ab, so ist der endogene DiskontierungszinsfuB "UberflUssig,,3. DaB man mit seiner Hilfe leichter als im Totalmodell die optimale L6sung finden kann, "ist theoretisch interessant, praktisch aber ohne Bedeutung, da man das Ergebnis schon kennt,,4. Um trotzdem auf die Aufstellung eines Totalmodells verzichten zu k6nnen, verwendet man anstelle des endogenen einen zu sch~tzenden, exogen vorzugebenden DiskontierungszinsfuB.

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