Betriebsstörungen und Warteschlangen: Die Erfassung by Klaus-Peter Kistner

By Klaus-Peter Kistner

Kistner legt eine streng aufgebaute vollstandige Theorie stor­ anfalliger Produktionssysteme vor. Der erste Teil enthalt eine Einflihrung in das challenge, der zweite Teil behandelt Betriebs­ storungen bei einzelnen Maschinen, und der dritte Teil analy~ siert Betriebsstorungen bei mehreren interdependenten Maschi­ nen. Im vierten Teil werden die Ergebnisse zusammengefaBt. Die vorliegende Arbeit ist ein fundamentales Werk zur Theorie der Betriebsstorungen. Hier wird eine wesentliche Llicke ge­ schlossen. Der Abhandlung liegt ein strenges Schema zugrunde:" In einem storanfalligen Produktionssystem sind vier Basispro­ zesse zu unterscheiden: AnkunftsprozeB, BedienungsprozeB, Sto­ rungsprozeB und ReparaturprozeB. Von diesen Basisprozessen wer­ den der WarteschlangenprozeB, WartezeitprozeB und der Maschi­ nenzustandsprozeB abgeleitet. Den Storungsprozessen kommt die groBte Bedeutung zu. Kistner flihrt eine eigene sehr sachadaqua­ te Systematik der Betriebsstorungen ein. Innerhalb der Storun­ gen unterscheidet Kistner unterbrechende Storungen, ausschuB­ verursachende Storungen, verzogerte Storungen und ein Nachlas­ sen der Bedienungsgeschwindigkeit. Im Rahmen dieser Hauptgrup­ pen von Storungen werden kumulative Storungen, externe Storun­ gen und interne Storungen unterschieden. Diese Grundformen von Betriebsstorungen und ihre verschiedenen Kombinationen ergeben eine Flille von Erklarungsmodellen und Optimierungsmodellen, die Kistner auf ihre Eigenschaften hin untersucht. Besonders gllicklich gelungen ist die Verbindung von allgemeinen Zustandsbedingungen und Optimalitatsbedingungen und ihre anschauliche numerische Auswertung. Eindrucksvoll sind auch die anschaulichen Vergleiche der verschiedenen Mo­ delle. Kistner leitet viele analytische und durch Simulation gewonnene neue Ergebnisse abo Hier kann nur auf einige hingewiesen wer­ den: Die optimale Betriebsgeschwindigkeit in einem storanfal­ ligen ProzeE ist groEer als bei einer storungsfreien Maschine.

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Contents:
Chapter 1 The Fundamentals
Chapter 2 The Semiconductor diode
Chapter three knowing diodes and their problems
Chapter four Bipolar transistors
Chapter five box impact transistors
Chapter 6 determining and heading off transistor problems
Chapter 7 Fundamentals
Chapter eight quantity Systems
Chapter nine Binary information Manipulation
Chapter 10 Combinational common sense Design
Chapter eleven Sequential common sense Design
Chapter 12 Memory
Chapter thirteen deciding upon a layout route
Chapter 14 Designing with good judgment ICs
Chapter 15 Interfacing
Chapter sixteen DSP and electronic filters
Chapter 17 facing excessive pace logic
Chapter 18 Bridging the distance among Analog and Digital
Chapter 19 Op Amps
Chapter 20 Converters-Analog Meets Digital
Chapter 21 Sensors
Chapter 22 lively filters
Chapter 23 Radio-Frequency (RF) Circuits
Chapter 24 sign Sources
Chapter 25 EDA layout instruments for Analog and RF
Chapter 26 invaluable Circuits
Chapter 27 Programmable good judgment to ASICs
Chapter 28 complicated Programmable good judgment units (CPLDs)
Chapter 29 box Programmable Gate Arrays (FPGAs)
Chapter 30 layout Automation and checking out for FPGAs
Chapter 31 Integrating processors onto FPGAs
Chapter 32 enforcing electronic filters in VHDL
Chapter 33 Overview
Chapter 34 Microcontroller Toolbox
Chapter 35 Overview
Chapter 36 Specifications
Chapter 37 Off the shelf as opposed to roll your own
Chapter 38 enter and output parameters
Chapter 39 Batteries
Chapter forty structure and Grounding for Analog and electronic Circuits
Chapter forty-one Safety
Chapter forty two layout for Production
Chapter forty three Testability
Chapter forty four Reliability
Chapter forty five Thermal Management
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Das Simulationsexperiment zur Untersuchung eines solchen Problems setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: 1. Erzeugung der das System kennzeichnenden Teilprozesse aufgrund der Kenntnis der Struktur dieser Teilprozesse 2. Zusammenfugung der Teilprozesse zum GesamtprozeB 3. Untersuchung der Realisationen des Gesamtprozesses mit Hilfe statistischer Methoden. Die das System konstituierenden Teilprozesse sind im wesentlichen gekennzeichnet durch die Abstande der einzelnen Ereignisse. Diese Abstande werden als Zufallszahlen mit bekannter Verteilung angesehen; das erste Problem besteht daher in der Erzeugung von Zufallszahlen, die einer gegebenen Wahrscheinlichkeitsverteilung unterliegen [40] .

Bei der Simulation als mathematischem Experiment stehen zwei Anwendungsgebiete im Vordergrund: 58 1. Anwendung der Simulation zur Losung komplexer prcbleme, fur die zwar eine deterministische Losung existiert, die aber mit analytischen Methoden nicht gefunden werden kann. 2. Erzeugung von Realisationen von stochastischen Prozessen, die komplexe Systeme beschreiben, urn dann von den Realisationen auf das Verhalten des Systems zu schlieBen. Ein Beispiel fur den ersten Anwendungsbereich der Simulation ist die numerische Berechnung von bestimmten Integralen, die nicht durch elementare Funktionen darstellbar sind [ 34] .

Pramisse 7: Die Bedienung der Kunden wird durch Betriebsstorungen unterbrochen. Die Storungen werden durch einen stochastischen ProzeB mit folgenden Eigenschaften geregelt. Die Lange des Intervalls zwischen zwei Storungen ist eine ZufallsgroBe S mit der Verteilung Prob{S < t} - { o fUr t

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